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Prüfungen & Arbeitssicherheit · Anschlag- und Lastaufnahmemittel

Prüfung von Anschlagmitteln und Lastaufnahmemitteln nach DGUV Regel 100-500

Prüfung fällig? Wir kümmern uns darum.

Wir prüfen Ihre Anschlagketten, Hebebänder, Rundschlingen und Drahtseile ebenso wie Traversen, Greifer und Klemmen direkt bei Ihnen vor Ort: herstellerunabhängig und im laufenden Betrieb.

  • Seit 2012 am Markt
  • Schnelle Terminvergabe
  • DGUV-konforme Prüfung
  • Bayernweiter Vor-Ort-Service

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In zwei Minuten, kostenlos und unverbindlich

Schritt 1 von 5
Was soll geprüft werden?
Was sollten wir wissen?

Hilfreich für ein genaues Angebot: Art der Prüflinge (Anschlagketten, Hebebänder, Rundschlingen, Drahtseile, Traversen, Greifer, Klemmen), Standorte im Betrieb, wann zuletzt geprüft wurde.

Excel, CSV, PDF, Word oder Foto, bis 5 MB je Datei. Große Fotos werden automatisch verkleinert. Hochgeladene Dateien verwenden wir nur für Ihr Angebot. Mehr dazu in den Datenschutzhinweisen.

Möchten Sie weitere Leistungen mit anfragen?

Mehrere Leistungen können wir oft an einem Termin bündeln.

Wo sollen die Prüflinge geprüft werden?

Den Standort benötigen wir, um die Anfahrt zu planen und Ihr Angebot richtig zu berechnen.

Ihr Ansprechpartner

Sie hören schnellstmöglich von uns.

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ihre Angaben sind bei uns angekommen. Wir prüfen diese und erstellen Ihnen schnellstmöglich ein passendes Angebot.

Sollten wir noch Fragen haben oder weitere Informationen benötigen, melden wir uns persönlich bei Ihnen.

Sie müssen erst einmal nichts weiter tun. Wir kümmern uns um Ihre Anfrage.

Unsere Leistungen

Ihre Anschlag- und Lastaufnahmemittel: geprüft, gekennzeichnet und dokumentiert

Ob die jährliche Prüfung ansteht oder ein Prüfling nicht mehr vertrauenswürdig aussieht: Wir prüfen Ihre Anschlagmittel und Lastaufnahmemittel vor Ort, und Sie wissen danach genau, welche weiter eingesetzt werden dürfen und welche ausgesondert werden müssen.

Anschlagkette mit Lasthaken und Schäkel an einem Hebezeug
  • DGUV Regel 100-500
  • BetrSichV
  • TRBS 1201
  • TRBS 1203

Anschlagmittel und Lastaufnahmemittel

Wir prüfen Anschlagketten und Kettengehänge, Hebebänder, Rundschlingen, Drahtseile und Seilgehänge samt Haken, Schäkeln und Aufhängeringen sowie Lastaufnahmemittel wie Traversen, Greifer, Zangen, Klemmen und Kranhubgabeln.

Das erhalten Sie:

  • Sicht- und Funktionsprüfung jedes Prüflings
  • Abgleich des Zustands mit den Ablegekriterien
  • Prüfplakette am Prüfling, sofern Platz dafür ist
  • Prüfbericht mit allen Ergebnissen

Nicht Teil unseres Angebots

Die dreijährige Rissprüfung an Anschlagketten aus Rundstahl führen wir nicht selbst durch. Auf Wunsch geben wir den Auftrag an einen Partner weiter.

  • Bayernweiter Vor-Ort-Service
  • Schnelle Terminvergabe
Prüfer von mps prüft Rundschlingen und Hebebänder, im Hintergrund Anschlagketten und Drahtseile
Ablauf der Prüfung

In vier Schritten zu geprüften Anschlag- und Lastaufnahmemitteln

  1. Anfrage

    Über das Formular, per Telefon oder Rückruf. Ungefähre Anzahl und Art der Prüflinge genügen für eine erste Einschätzung.

  2. Angebot

    Sie erhalten vorab ein verbindliches Angebot. Auf Wunsch berücksichtigen wir dabei direkt weitere Prüfbereiche.

  3. Prüftermin

    Nach Ihrer Freigabe stimmen wir den Prüftermin mit Ihnen ab. Weitere Prüfbereiche bündeln wir auf Wunsch direkt mit.

  4. Prüfung vor Ort mit Nachweis

    Wir prüfen jeden Prüfling bei Ihnen vor Ort und bringen die Prüfplaketten an. Ablegereife Prüflinge sortieren wir aus. Den Prüfbericht erhalten Sie anschließend digital.

Aufwand und Kosten

Was kostet die Prüfung von Anschlagmitteln und Lastaufnahmemitteln?

  • Verbindliches Angebot vor der Prüfung
  • Prüfungen vor Ort bei Ihnen
  • Weitere Prüfungen auf Wunsch direkt mitkoordinieren

Der Prüfaufwand richtet sich vor allem nach Anzahl und Art der Prüflinge, dem jeweiligen Standort und dem Umfang der beauftragten Prüfungen.

Damit wir den Aufwand für Sie schnell einschätzen können, fragen wir die wichtigsten Angaben direkt in unserem Formular ab. Auf dieser Grundlage erhalten Sie von uns ein verbindliches Angebot.

Unser Service

Wir kümmern uns um die Prüfung, Sie behalten den Überblick.

Wir machen Ihnen die regelmäßige Prüfung so einfach wie möglich: mit schneller Terminvergabe, klar dokumentierten Ergebnissen und einer Erinnerung an die nächste Prüfung.

Darauf können Sie sich bei mps verlassen

  • Schnelle Terminabstimmung

    Wir stimmen den Prüftermin zügig mit Ihnen ab und berücksichtigen dabei Ihre betrieblichen Abläufe.

  • Prüfbericht schnell und digital

    Ihren Prüfbericht erhalten Sie digital, oft noch am selben Tag und in der Regel innerhalb von 48 Stunden. Bei sehr umfangreichen Prüfungen oder offenen Rückfragen kann es im Einzelfall etwas länger dauern.

  • Erinnerungsservice für die nächste Prüfung

    Wir behalten den nächsten Prüftermin im Blick und melden uns rechtzeitig bei Ihnen, wenn die nächste Prüfung ansteht.

Wo wir für Sie tätig sind

Prüfservice vor Ort in Bayern

Unsere Prüfer sind bayernweit im Einsatz: zum Beispiel im Großraum München, in Ingolstadt, Nürnberg, Augsburg und Rosenheim, mit Sitz in Kranzberg bei Freising.

Die regionale Ausrichtung ermöglicht kurze Abstimmungswege, persönliche Betreuung und eine flexible Terminplanung.

  • Bayernweit
  • Außerhalb Bayerns auf Anfrage
  • Prüfung direkt im Unternehmen
Sicherheit beginnt mit Verantwortung

Warum die regelmäßige Prüfung von Anschlagmitteln und Lastaufnahmemitteln wichtig ist

Anschlagmittel und Lastaufnahmemittel tragen bei jedem Hub die volle Last. Reibung an Kanten, Stöße beim Anheben und Absetzen, Feuchtigkeit und Chemikalien setzen ihnen dauerhaft zu.

Viele Schäden entstehen dabei im Verborgenen: Ein angescheuertes Hebeband, ein angerissenes Kettenglied oder eine verbogene Traverse fällt im Arbeitsalltag oft nicht auf. Die regelmäßige Prüfung durch eine befähigte Person erkennt die Ablegereife rechtzeitig, bevor ein Prüfling unter Last versagt.

Eine Last hängt immer nur so sicher wie ihr schwächstes Glied.

Warum sich regelmäßige Prüfungen auszahlen

  • Nachweis im SchadensfallDer Prüfbericht dokumentiert, wann, was und mit welchem Ergebnis geprüft wurde.
  • Sicherheit schafft VertrauenIhre Mitarbeiter wissen, dass die Sicherheit ihrer Arbeitsmittel regelmäßig überprüft wird. Das schafft Vertrauen und ein gutes Gefühl im Arbeitsalltag.
  • Betriebsausfälle vermeiden helfenFrühzeitig erkannte Defekte können ungeplante Stillstände und Folgekosten reduzieren.
  • Rechtliche und finanzielle Risiken reduzierenVersäumte Prüfpflichten können bei Kontrollen oder Schadensfällen Konsequenzen haben.

Ist die Prüfung Ihrer Anschlag- und Lastaufnahmemittel fällig?

Dann melden Sie sich bei uns.
Wir besprechen kurz, was geprüft werden soll, und erstellen Ihnen ein verbindliches Angebot.

+49 8166 69 69 90
Häufige Fragen

Prüfung von Anschlagmitteln und Lastaufnahmemitteln:
die Antworten auf die wichtigsten Fragen

Wie oft müssen Anschlagmittel und Lastaufnahmemittel geprüft werden?

  • Anschlagmittel und Lastaufnahmemittel müssen mindestens einmal jährlich von einer zur Prüfung befähigten Person geprüft werden. Bei starker Beanspruchung, etwa im Mehrschichtbetrieb oder in aggressiver Umgebung, kann ein kürzeres Intervall nötig sein. Das legt der Unternehmer in der Gefährdungsbeurteilung fest.
  • Anschlagketten aus Rundstahl brauchen zusätzlich spätestens alle drei Jahre eine besondere Prüfung auf Rissfreiheit. Eine Verlängerung dieser Frist ist nicht vorgesehen.
  • Vor jedem Einsatz kontrolliert der Anwender den Prüfling auf sichtbare Schäden.
  • Nach Schadensereignissen, Überlastung oder Instandsetzung ist eine außerordentliche Prüfung erforderlich.
  • Grundlage sind die DGUV Regel 100-500, Kapitel 2.8, und die Betriebssicherheitsverordnung.

Welche rechtlichen Grundlagen gelten für die Prüfung von Anschlagmitteln und Lastaufnahmemitteln?

Maßgeblich sind vor allem:

  • DGUV Regel 100-500, Kapitel 2.8 „Betreiben von Lastaufnahmeeinrichtungen im Hebezeugbetrieb“
  • Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
  • Technische Regeln für Betriebssicherheit TRBS 1201 und TRBS 1203
  • Produktnormen mit den Ablegekriterien, zum Beispiel DIN EN 818 für Ketten, DIN EN 1492 für Hebebänder und Rundschlingen, DIN EN 13414 für Drahtseile, DIN EN 13155 für lose Lastaufnahmemittel

Führt mps auch die Rissprüfung an Anschlagketten durch?

Die dreijährige Rissprüfung an Anschlagketten aus Rundstahl führen wir nicht selbst durch. Wir weisen Sie bei der jährlichen Prüfung darauf hin, wenn sie fällig ist, und geben den Auftrag auf Wunsch an einen Partner weiter, der die Rissprüfung durchführt. So bleibt die Abstimmung für Sie in einer Hand.

Welche Anschlagmittel und Lastaufnahmemittel fallen unter die Prüfpflicht?

Unter die Prüfpflicht fallen alle Teile, die eine Last mit dem Kranhaken oder Hebezeug verbinden oder die Last aufnehmen:

  • Anschlagmittel: Anschlagketten und Kettengehänge, Hebebänder, Rundschlingen, Drahtseile und Seilgehänge sowie die zugehörigen Anschlagteile wie Haken, Schäkel und Aufhängeringe
  • Lastaufnahmemittel: zum Beispiel Traversen, Greifer, Zangen, Klemmen, Haken- und Hebegeschirre sowie Kranhubgabeln

Der Unterschied: Anschlagmittel verbinden die Last mit dem Haken, Lastaufnahmemittel nehmen die Last selbst auf oder halten sie. Die DGUV Regel 100-500 behandelt beide gemeinsam, deshalb prüfen wir sie in einem Durchgang.

Wer darf Anschlagmittel und Lastaufnahmemittel prüfen?

Die jährliche Prüfung führt eine zur Prüfung befähigte Person nach TRBS 1203 durch. Sie braucht dafür:

  • Berufsausbildung: eine technische Ausbildung, die fachliche Kenntnisse zu Anschlag- und Lastaufnahmemitteln vermittelt
  • Berufserfahrung: praktische Erfahrung im Umgang mit diesen Prüflingen und deren Prüfung
  • Aktuelles Wissen: eine zeitnahe berufliche Tätigkeit im Prüfbereich und Kenntnis der aktuellen Regeln und Ablegekriterien

Der Hersteller muss die Prüfung nicht durchführen. mps prüft herstellerunabhängig.

Was bedeutet Ablegereife?

Ablegereif ist ein Anschlag- oder Lastaufnahmemittel, sobald es wegen eines Schadens nicht mehr sicher verwendet werden darf. Ein festes Ablaufdatum gibt es nicht, genutzt werden darf, bis ein Ablegekriterium erreicht ist. Beispiele:

  • Anschlagketten: Kettenglied um 5 Prozent oder mehr gelängt, Gliedstärke an einer Stelle um mehr als 10 Prozent abgenommen, Risse, Kerben oder gebrochene Glieder
  • Hebebänder: Garnbrüche oder Einschnitte von mehr als 10 Prozent des Querschnitts, beschädigte tragende Nähte, Schäden durch Hitze oder Chemikalien
  • Rundschlingen: beschädigte Ummantelung, bei der die tragenden Fäden sichtbar sind, Verformungen durch Wärme
  • Drahtseile: Litzenbruch, Knicke, Quetschungen, Korrosionsnarben oder zu viele Drahtbrüche nach DIN EN 13414
  • Lastaufnahmemittel: bleibende Verformungen, Risse, starker Verschleiß an Bolzen und Gelenken, nicht funktionierende Sicherungen oder ein fehlendes Typenschild

Welche Schäden stellen wir bei der Prüfung am häufigsten fest?

Aus unserer täglichen Prüfpraxis sind es vor allem fünf Schadensbilder:

  • Risse und Schnitte: entstehen an scharfen Lastkanten ohne Kantenschutz, durch Materialermüdung oder falsche Handhabung. Besonders betroffen sind Hebebänder und Rundschlingen, bei Ketten, Drahtseilen und Traversen zeigen sie sich als Anrisse und Drahtbrüche.
  • Verformungen: sind die Folge von Überlastung, ruckartigem Anheben oder einem falschen Anschlagwinkel. Typisch sind aufgebogene Haken, verzogene Schäkel, gelängte Kettenglieder und verbogene Traversen.
  • Verschleiß und Abrieb: kommen durch häufigen Einsatz und Reibung zustande, etwa wenn Anschlagmittel über den Boden gezogen werden. Bei Greifern und Klemmen verschleißen vor allem Gelenke, Bolzen und Klemmbacken.
  • Korrosion: entsteht durch Feuchtigkeit, Chemikalien und ungeeignete Lagerung. Gefährdet sind vor allem Ketten, Drahtseile und metallische Lastaufnahmemittel.
  • Fehlende Kennzeichnung: Das Etikett oder Typenschild mit der Tragfähigkeit ist abgerissen, abgescheuert oder unleserlich. Ohne lesbare Tragfähigkeitsangabe darf ein Prüfling nicht mehr verwendet werden.

Was wird bei der Prüfung kontrolliert?

  • Wir prüfen jeden Prüfling durch Sicht- und Funktionsprüfung auf Schäden wie Brüche, Risse, Knicke, Quetschungen, Verformungen, Korrosion und Verschleiß.
  • Bei Lastaufnahmemitteln kontrollieren wir zusätzlich bewegliche Teile, Sicherungen und Verbindungselemente.
  • Wir prüfen die Kennzeichnung mit der Tragfähigkeit und gleichen den Zustand mit den Ablegekriterien ab.
  • Geprüfte Prüflinge erhalten eine Prüfplakette, sofern Platz dafür ist. Alle Ergebnisse stehen im Prüfbericht.

Was passiert mit Prüflingen, die ablegereif sind?

Ablegereife Prüflinge dürfen nicht weiter verwendet werden. Wir sortieren sie bei der Prüfung vor Ort aus, sagen Ihnen direkt, welche entsorgt werden können, und dokumentieren sie im Prüfbericht. Auf Wunsch beschaffen wir Ersatz für alles, was Sie brauchen, und erstellen Ihnen dafür ein Angebot.

Muss der Betrieb für die Prüfung stillstehen?

Nein. Wir prüfen im laufenden Betrieb und benötigen jeden Prüfling nur für die Dauer seiner eigentlichen Prüfung. Den Ablauf stimmen wir vorab mit Ihnen ab, damit Ihre Kranarbeiten und die Materialbewegung möglichst ungestört weiterlaufen.

Wer ist verantwortlich, wenn die Prüfung fehlt?

Verantwortlich ist der Unternehmer. Er muss dafür sorgen, dass Anschlag- und Lastaufnahmemittel geprüft werden und die Prüfung dokumentiert ist. Diese Verantwortung bleibt auch dann bei ihm, wenn er die Prüfung an einen Dienstleister vergibt. Kommt es zu einem Unfall mit einer abstürzenden Last, wird der Prüfnachweis in der Regel als Erstes angefordert.

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